NLP Theorie

Beginnt man bei der Theorie, wenn ein neues Thema erlernt wird? NLP ist so ein Thema, welches von vielen Menschen mit Samthandschuhen angefasst wird. Über die Theorie tastet sich der NLP Interessierte heran. Wissen wird angesammelt und eine innere Welt vom Neurolinguistischen Programmieren entsteht. NLP ist die Abkürzung für Neurolinguistisches Programmieren. Mit NLP wird das Bewusstsein von einem Menschen angesprochen. Sprache und Kommunikation sind das Mittel der Wahl. Die Vorgehensweise kann als strukturiert und modellhaft bezeichnet werden. Wer immer noch bei der Theorie bleibt, hat es mit Informationen in der Größenordnung von Geschichten zu tun. Es sind komplexe Geschichten. Sie führen zu Reglern, Pegeln und Knöpfen. Es bildet sich eine innere Welt, so bei dem NLP Anwender, in der scheinbar alles möglich ist.

Die innere Welt wandelt sich. Aus einer inneren Welt wird der Kopf mit Rädchen und mechanischen Abläufen. Der NLP Interessierte beginnt seinen Verstand wie eine programmierbare Einheit zu nutzen. Die komplexen Geschichten führen zu metaphorischen Maschinen. Es sind Maschinen im Kopf, mit der Aussicht auf ein besseres Leben. Das Ziel ist klar. Es ist das selbstbestimmte Leben. NLP verspricht so viel, dass der Sprung zur Anwendung unüberwindbar scheint. Immer mehr Theorie wird angesammelt. Immer mehr staubtrockenes Wissen sammelt sich im Kopf. Das Ergebnis ist eine Welt voller Informationen. Das wäre soweit kein Problem. Informationen führen zu Erkenntnissen. Das Problem zeigt sich darin, wie diese Informationen genutzt werden. Über Gedanken entsteht ein instabiles Konstrukt im Verstand. Innerhalb von diesen Gedanken werden die Informationen festgehalten.

Erweiterte Sicht auf NLP

Ein kritischer Blick auf NLP ist nicht verkehrt. Ansonsten läuft man Gefahr in einem Club zu landen. Dieser Club ist keine Sekte. Genauso wenig ist dieser Club ein Kult. Es ist nur der Eindruck der von NLP entstehen kann. Man spannt die Metapher der Gefängniszelle im Kopf auf. Wie es außerhalb der Gefängniszelle ist, erfährt man erst als Clubmitglied. Ist man jedoch Mitglied in diesem Club, gibt es scheinbar kein Zurück mehr. Man wüsste zu viel. Der NLP Anwender hätte zu viel Wissen in seinem Kopf angesammelt. Ein Mensch der sich bewusst ist, kann sich keine Gefängniszelle im Kopf erschaffen. Mit einem kritischen Blick auf NLP verschließt man sich nicht vor diesem Modell. Es wird einzig und allein die Vorannahme ignoriert, ohne das Neurolinguistische Programmieren ein Egoist zu sein. Der Egoist ist ein Gedankenakrobat. Der Gedankenakrobat ist nicht imstande seine Gedanken zu kontrollieren. Bewahrt man diesen Kontext zum NLP, erkennt man die Fehler denen der NLP Anwender unterliegen kann. Es ist die beschriebene innere Welt. Es sind die verschachtelten Geschichten, bei denen es auf einige wenige Informationen hinausläuft. Theoretisches Wissen über NLP zwingt niemanden zur Anwendung. Nur mit zu vielen Rädchen und Mechanismen im Kopf, erkennt man nicht seine eigene Limitierung.

Zuhören und NLP genießen

Der Sprung von der Theorie zur Anwendung hat etwas mit dem erweiterten Kontext zu tun. Dieser Kontext hilft NLP nicht nur auszuprobieren. Von Beginn an kann man sich auf diese erweiterte Sicht einlassen. Zuhören wird möglich. Es wird möglich jede Form von NLP zu genießen. Auf der einen Seite könnte diese Vorgehensweise als Zeitverschwendung betrachtet werden. Auf der anderen Seite liefert NLP sehr wohl einen Mehrwert. Löst man sich von einem möglichen Kult zum NLP Trainer, bleibt ein Abbild von dem Modell von NLP. Als Folge beginnt man einer interessanten Persönlichkeit zuzuhören und weniger einem gottgleichen NLP Trainer. Zuhören und NLP genießen wird zur Realität. Die Geschichte von dem Modell von NLP beginnt sich zu entfalten. Die Theorie wird intern verarbeitet. Einzelne Informationen werden überprüft. Erkenntnisse werden destilliert und auf eine mögliche Bewusstseinserweiterung angepasst. Der erweiterte Kontext bringt eine Losgelöstheit mit sich. Dieser Kontext macht es möglich einen Mehrwert in jedem Detail zu erkennen.

Die Stimmung der NLP Szene

Eine gewisse sprachliche Fingerfertigkeit zeigt sich selbst bei dem Theoretiker. Es ist einzig und allein der Rahmen, in welchem die Theorie voller Leben erscheint. Dieser Rahmen begrenzt sich auf die Räumlichkeiten der NLP Ausbildung. Nicht anders ist es mit der hypnotischen Trance. Eine Sache ist es eine Trance in einem Seminarraum auszulösen. Eine andere Sache ist es diese Trance im Alltag zu bestätigen. Für gewöhnlich passen Menschen ihre Stimmung an die gegenwärtige Situation an. Die Stimmung bei einer NLP Ausbildung bleibt in diesem Rahmen erhalten. Dieser Rahmen hat die Größe der Theorie. Es ist theoretisches Wissen über NLP, welches im Umfang einer Ausbildung zum Leben erweckt wird. Theorie bleibt Theorie. Das Leben geht von der NLP Szene aus. Die Stimmung der NLP Szene ist positiv. Es liegt an der Möglichkeit sein erlerntes Wissen auszuprobieren. Genau hier zeigt sich der Mehrwert. Er wird erkennbar, wenn man sich nicht dem Konsum ergibt. Es mag theoretisch zugehen. Das spielt keine Rolle. Es zählt die Tatsache, sich auf andere Menschen einzulassen.

NLP und Intention

Theorie ist nicht verkehrt. Als Schlecht sollte NLP genauso wenig bezeichnet werden. Wenn eine Sache mangelhaft sein könnte, so ist es die gegenwärtige Intention. Mit der Intention sich mit NLP zu beschäftigen, setzt man sich vielen Gegenströmungen in der Gesellschaft aus. Der offensichtlichste Gegendruck ist der Vergleich mit einer Sekte. Der Vergleich sollte zu keinem Problem werden. Entscheidend sollte es sein die zuvor gewählte Intention nicht zu verunreinigen. Die Intention führt zu einer Handlung. Beginnt ein Mensch eine Intention aufzubauen, sollte diese nicht durch Gegenströmungen verfälscht werden. Fehler würden sich unweigerlich einschleichen.

Taucht man in der NLP Szene ein, findet man aus diesem Grund nicht immer Qualität geboten. Offensichtlich wird es, wenn der Versuch unternommen wird NLP mit alltäglichen Dingen zu verknüpfen. Verkaufen lernen? NLP hilft. Besser flirten und den Traumpartner finden? NLP hilft auch an dieser Stelle. Verknüpfungen werden gesucht, damit man als NLP Anwender nicht als Figur eines Kultes abgestempelt wird. Diese Rechnung geht nicht vollständig auf. Wird das Neurolinguistische Programmieren ignoriert, zieht ein großartiges Kommunikationsmodell an einem vorbei. Die Lösung besteht darin NLP so zu belassen wie es ist und die eigene Intention immer weiter hochzuschrauben. Das wäre ein Regler, an dem man drehen sollte.

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