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Grundannahmen im NLP

Grundannahmen im NLP sind als Lebenshilfe zu verstehen. Wichtig bleibt der Rahmen der Kommunikation. Innerhalb von diesem Rahmen sollte die Lebenshilfe genutzt werden. NLP Grundannahmen sind keine Weisheiten des Lebens. Ebenso wenig sind NLP Grundannahmen als Stichpunkte für eine Lehre zu betrachten.

Eine Grundannahme ist wie eine Erkenntnis. Eine Annahme ist keine Grundannahme. Folgt man der Annahme bis zu dem Grund, ist eine Erkenntnis unausweichlich. Eine Grundannahme liefert keine Beweise, obwohl eine Erkenntnis gewonnen wird. Erkenntnisse sind wie ein Licht in der Welt. Folgt man diesem Licht, beweist sich die Erkenntnis von selbst.

Es beginnt mit der Annahme. Aus einer Annahme wird eine Grundannahme. Grundannahmen können im Sinne des Neurolinguistischen Programmierens in einem Rahmen positioniert werden. Der Rahmen ist Kommunikation. Die Grundannahmen im NLP sind nicht bloß Erkenntnisse, sondern Erkenntnisse des Guten. Alle gewonnenen Erkenntnisse erlauben die grundlegende Annahme, dass alles im Leben dem Guten unterliegt. Es gibt nur Fülle. Es gibt nur Liebe. Der erwähnte Rahmen ist hierbei entscheidend. Erkenntnisse des Guten sind ohne den Rahmen der Kommunikation ein schlechter Scherz. Steht man vor einem Serienmörder, beginnen sich die gewonnen Erkenntnisse zu widersprechen. In dem Rahmen der Kommunikation hingegen, müsste es einen Platz für ein Gespräch geben.

Grundannahmen im NLP setzen den Impuls für eine positive Lebenseinstellung. Dieser Impuls sind die gewonnenen Erkenntnisse. Die positive Lebenseinstellung ist die Lebenshilfe. NLP als Modell der Sprache kann vollständig über Grundannahmen dargestellt werden. Die NLP Grundannahmen liefern ein gutes Bild über NLP als Modell. Der NLP Anwender lehnt die Grundannahmen im NLP nicht ab. Andere Menschen können die Grundannahmen sehr wohl ablehnen. Bewegt man sich außerhalb der NLP Szene, helfen NLP Grundannahmen nur das Leben besser zu akzeptieren.

Zwölf NLP Grundannahmen

Die folgenden zwölf Grundannahmen behandeln das Leben. Es geschieht auf eine Art und Weise, dass eine bessere Kommunikation realisiert werden kann. Selbstverständlich ist die Grundlage für die Kommunikation das Modell von NLP. Die zwölf Grundannahmen sind nicht die Grundannahmen nach Richard Bandler. Die Grundannahmen nach Richard Bandler folgen an anderer Stelle.

 

ANSPRECHEN – Erkenntnis zur Kommunikationsbereitschaft

Menschen ansprechen ist einfach, weil man in der Situation einen Korb ausblendet.

Die BEREITSCHAFT ein Gespräch zu führen schlummert in jedem Menschen. In dem Augenblick des Ansprechens ist eine mögliche Ablehnung nicht von Bedeutung. Dieser Augenblick kann das Gespräch am Leben erhalten. Wird man abgelehnt, bleibt die innere Bereitschaft aus der Situation zu lernen.

 

WEG – Erkenntnis für den Sinn des Lebens

Sackgassen sind nicht fertiggestellte Wege, denn das Leben kennt immer einen Weg.

Die eigene Existenz ist eine Bestätigung den richtigen Weg zu kennen. Jeder Mensch wird von dem Leben aus einer Sackgasse abgeholt. Niemand wird für immer vergessen. Das Leben ist rhythmisch. Das LEBEN ist immer in Bewegung. Es reicht aus am Leben zu sein, um von dem Leben aus einer Sackgasse herausgeholt zu werden.

 

MUT – Erkenntnis des richtigen Schrittes

Vollendung ist nur mit Mut zu realisieren.

Mut ist kein Problem, wenn die Zeit zum Üben mitgerechnet wird. Mut ist wie ein kleiner Schritt. Mit jedem Schritt trägt man zur Vollendung bei. Der richtige Schritt erfolgt körperlich. Für Perfektion und Vollendung beginnt man mit keinen geistigen Schritten. Mut hat etwas mit dem KÖRPER zu tun. Jeder Mensch hat einen Körper.

 

LOSLASSEN – Erkenntnis über die Fähigkeit der Nichtanhaftung

Die Atmung steht symbolisch für das Loslassen.

Loslassen ist ein Ausdruck der Nichtanhaftung. Die Fähigkeit der Nichtanhaftung übersteigt den Körper, aber beginnt auf der Ebene des Körpers. Möchte ein Mensch loslassen, muss er nur entspannt atmen. Situationen im Leben können ausweglos erscheinen. Scheint nichts mehr zu helfen, macht sich die Fähigkeit der NICHTANHAFTUNG erkenntlich.

 

HUMOR – Erkenntnis mehr zu lachen

Beginnt man zu lachen, löst sich die Angst vor der Nichtexistenz.

Ein lachender Mensch trägt immer einen Funken Humor mit sich herum. Mit einem inneren LÄCHELN kann das Lachen beginnen. Mit einem inneren Lächeln kann der eigene Sinn für Humor aktiviert werden. Manch ein Mensch ist in der Lage sein Leben anzuzweifeln. Die eigene Existenz! Mit Sinn für Humor zweifelt man an bestimmten Ängsten.

 

RESSOURCE – Erkenntnis vom Potential

Der freie Wille ist bei den Ressourcen bestimmend.

Viele Menschen kennen ihr Potential. Nicht jeder Mensch ruft sein Potential ab. Es scheint an den notwendigen Ressourcen zu mangeln. Das richtige MANAGEMENT löst einen Ressourcenmangel. Das unendliche Potential des Menschen kann immer vorgelebt werden. Die richtige Ressourcenverwaltung kommt mit dem freien Willen.

 

LEBEN – Erkenntnis Mut zu haben

Mit dem Leben bildet sich das Fundament für Mut.

Das Fundament für Mut ist INTEGRITÄT. Integrität steht für das Gute im Leben. Das Leben stellt dem Menschen Mut zur Verfügung. Es ist ein Zeichen von Mut das Leben jeden Tag auf ein Neues zu bestreiten. Mit dem Leben entsteht ein fruchtbarer Boden. Es ist Integrität! Mut ist eine Konsequenz.

 

MOTIVATION – Erkenntnis für positive Erlebnisse

Der Antrieb zur Motivation schlummert in den Erlebnissen.

Im Grunde motivieren alle ERLEBNISSE. Positive Erlebnisse motivieren. Negative Erlebnisse motivieren. Positive Erlebnisse motivieren intrinsisch. Negative Erlebnisse motivieren durch äußere Reize. Motivation an sich ist niemals ein Gegenstand der Diskussion. Bei Motivationsmangel sollte es an Erlebnissen nicht mangeln.

 

BEWUSSTSEIN – Erkenntnis der Selbstreflexion

Bewusstsein ist entscheidend, wenn Informationen die Realität beeinflussen.

Informationen provozieren Bewusstsein. Mit der Betrachtung einer INFORMATION entsteht Bewusstsein. Informationen machen es möglich die wahrgenommene Realität zu beeinflussen. Die innere Welt wird mit der Selbstreflexion beeinflusst. Bewusstsein macht die Selbstreflexion möglich. Man reflektiert die Information der Realität.

 

BLISS – Erkenntnis über die Wahrnehmung der Realität

Die Wahrnehmung ist eine Membrane voller Bliss, mit der dahinterliegenden Realität.

Realität ist nicht Wahrnehmung. Realität lässt Wahrnehmung entstehen. Anschließend wird Wahrnehmung als REALITÄT definiert. Wahrnehmung kann als Membrane verstanden werden. Sieht man durch die Wahrnehmung hindurch, sieht man die Membrane voller Bliss. Realität erzeugt den Bliss. Die Wahrnehmung erzeugt den Effekt im Leben.

 

ILLUSION – Erkenntnis über das Leid in der Welt

Jede Illusion führt zu der Frage nach der Akzeptanz.

Leidet ein Mensch, so kann man HILFE leisten. Der leidende Mensch akzeptiert Leid. Der helfende Mensch nimmt das Leid anderer Mensch nicht hin. Er akzeptiert nicht. Auf der anderen Seite erkennt der helfende Mensch Leid als Illusion. Der helfende Mensch akzeptiert die Illusion des leidenden Menschen.

 

REALITÄT – Erkenntnis von der Kartographie der Welt

Mit ein wenig Beobachtung kann ein inneres Modell von der Welt entstehen.

Ein Modell von der Welt kann mit geistiger Arbeit entstehen. Der entscheidende Faktor ist die BEOBACHTUNG. Realität kann auf die Information genau analysiert werden. Der Realitätsabgleich führt zu der Erkenntnis, dass das Modell von der Welt mit der tatsächlichen Realität übereinstimmen kann.

 

Jede dieser zwölf Grundannahmen hilft NLP nicht nur besser zu verstehen, sondern NLP in Anwendung zu bringen. Angewandtes NLP erscheint manchmal schwierig. Die zwölf Grundannahmen im NLP können Hebelkräfte aktivieren, sich für angewandtes NLP zu entscheiden. Man könnte es wie einen sprachlichen Schubser in die richtige Richtung bezeichnen.

Die Grundannahmen im NLP nach Richard Bandler unterscheiden sich eindeutig von den hier vorgestellten Grundannahmen. Die Erklärung ist simple. Jeder Mensch ist in der Lage sich in ein Modell hineinzuversetzen. NLP als Modell kann über die Assoziation erlebt werden. Innerhalb von einem Modell kann die Welt wahrgenommen werden. In welcher Welt muss Richard Bandler gelebt haben, als er die Grundannahmen formuliert hat? Es könnte sich das Gefühl einstellen, dass die Welt von Richard Bandler überaus himmlisch gezeichnet ist.

Grundannahmen im NLP nach Richard Bandler

Ist die Menschheit im Himmel? Kann die Welt voll mit engelsgleichen Menschen sein? Selbstverständlich könnten einzelne Menschen Realität auf diese überaus positive Weise erleben. Der Kontext dieser Realität begrenzt sich auf einen Menschen. Die Grundannahmen nach Richard Bandler können einen überzeichneten Eindruck erwecken. Die Grundannahmen nach Richard Bandler lassen eine Welt entstehen, in der es immer Zeit für ein Gespräch gibt. Kommunikation kann und wird abgelehnt. Nicht jeder Mensch ist bereit ein Gespräch zu führen. Die folgenden acht Grundannahmen sind bei weitem nicht falsch. Es muss nur der Rahmen verändert werden. Der Rahmen ist Realität! Der Rahmen für die bisher vorgestellten Grundannahmen ist Kommunikation.

 

1. The ability to change the process by which we experience reality is more often valuable than changing the content of our experience of reality.

 

2. The meaning of the communication is the response you get.

 

3. All distinctions human beings are able to make concerning our environment and our behavior can be usefully represented through the visual, auditory, kinesthetic, olfactory, and gustatory senses.

 

4. The resources an individual needs in order to effect a change are already within them.

 

5. The map is not the territory.

 

6. The positive worth of the individual is held constant, while the value and appropriateness of internal and/or external behavior is questioned.

 

7. There is a positive intention motivating every behavior, and a context in which every behavior has value.

 

8. Feedback vs. Failure – All results and behaviors are achievements, whether they are desired outcomes for a given task/context, or not.

 

Auf eine Übersetzung wurde bewusst verzichtet. Manchmal darf das Neurolinguistische Programmieren überspitzt ausgelegt werden. Wohl könnten einige Worte buchstäblich gemeint sein. Eine Interpretation der Grundannahmen nach Richard Bandler ist überaus einfach möglich. Auf der anderen Seite ist es gewiss nicht so, dass bei einer Übersetzung komplett neue Grundannahmen formuliert werden sollten.

NLP und Kontext

Der Kontext von NLP ist ein Modell. Der Kontext von NLP ist wirklich klein. Ein Modell ist nicht groß, um es auf diese Weise zu formulieren. Der Kontext der Realität hat die Größe der Unendlichkeit. Wo muss angesetzt werden, damit Realität in voller Größe einen Rahmen erhält? Die Unendlichkeit ist dieser Rahmen. Die Unendlichkeit ist der unendliche Kontext.

Der Versuch könnte unternommen werden, NLP in den unendlichen Kontext zu transportieren. Dafür müssen die Grenzen der Kommunikation verlassen werden. Anschließend kann alles als Kommunikation ausgelegt werden. Die bloße Anwesenheit eines Menschen muss folglich Kommunikation sein. Realität als Solche müsste kommunizieren, auf welche Art und Weise auch immer. Vielleicht sind es Lichtstrahlen. Möglicherweise kommuniziert Realität über Energien und Schwingungen. Eine Welt in der Kommunikation niemals abgelehnt werden kann, erlaubt keine Zweifel an der eigenen Existenz.

Das an dieser Stelle erschaffene Bild von der Welt kann auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden. Man nehme geistig das Böse und projiziere die Intention des Bösen auf den idealen NLP Anwender. Was passiert mit diesem NLP Anwender, wenn er mit der Intention des Bösen konfrontiert wird? Ein NLP Anwender müsste ohne Frage die negative Intention verarbeiten. Das erschaffene Bild von der Welt erlaubt dem NLP Anwender kein Überleben. Denkt der NLP Anwender über den Tellerrand von NLP hinaus, entscheidet er sich für sein Leben und rennt von dem Bösen davon. Die Intention des Bösen bringt nur den Tod.

NLP und Erfolg

NLP in dem Maßstab der Realität kann niemals für die gesamte Menschheit wahr sein. Damit es wahr wird, muss der NLP Anwender sein Leben über den Körper hinaus definieren. Wer interessiert sich für das Böse und die Intention des Bösen, wenn ein Gespräch über die Formen des Lebens geführt werden kann. Das Böse kann keinen Tod bringen. Es gibt keinen Tod, weil es nur Leben geben kann. Leben kann die Form verändern. Jedenfalls könnte man bei dem Gespräch über die Formen des Lebens, zu diesen oder ähnlichen Erkenntnissen gelangen.

Egal in welchem Maßstab das Modell von NLP dargestellt wird, kann der Faktor des Erfolgs niemals ausgeblendet werden. NLP macht erfolgreich. NLP steht für Erfolg. NLP und Erfolg stehen in einem so engen Verhältnis, dass manchmal die tatsächliche Größe von NLP verändert werden sollte. Was für einen Menschen zum absoluten Erfolg führt, sollte in exakt dieser Form beibehalten werden.

Die Grundannahmen im NLP sind idealerweise mit dem eigenen Erfolg deckungsgleich. Welche Grundannahmen bringen einem bestimmten Menschen den gewünschten Erfolg? Wie müssen die Grundannahmen im NLP aussehen, damit zumindest die Essenz für Erfolg im Leben erkennbar bleibt? Jeder NLP Anwender kann sich diese Fragen selbst beantworten. Ebenso kann jeder NLP Anwender Zeit investieren, um seine persönlichen Grundannahmen entstehen zu lassen.

Grundannahmen sollten wahr sein, auch wenn nicht immer Beweise möglich sind. Im Sinne der Subjektivität beweist man sich die Grundannahmen im NLP selbst. Grundannahmen mit einem direkten Hauch zum Negativen sollten überdacht werden. Natürlich kann man mit falschen Tricks zum Erfolg gelangen. Diese falschen Tricks blenden wiederum NLP komplett aus. NLP sollte enthalten sein. Erfolg ist der zweite Punkt. Nicht zu vergessen ist, um was es überhaupt geht. Es geht um die Grundannahmen im NLP.